Sankt Peter-Ording / Dänemark - Ein hyggeliges Erlebnis

8 Tage Campingreise Norddeutschland / Dänemark

- Sankt Peter-Ording, Ribe, Blavand, Hvide Sande, Nationalpark Thy (Norre Vorupor), Lokken, Rubjerg Knude, Skagen -

Tag 1:

Bocholt - Sankt Peter-Ording = 500 km, 5 Stunden

So, auf auf zu neuen Taten...es geht mit dem Zelt nach Dänemark. Eine Runde ´Glamping´ ist angesagt :). Aber zuvor erwartet mich Sankt Peter-Ording. Nachdem wir unser Auto aufgrund von Starkregen unter einer Brücke haben packen müssen, starten wir in tiefster Nacht mit Kaffeebecher gen Norden, sodass wir passend zu jedermanns Frühstückszeit um 9 Uhr auf der Zeltwiese ankommen. 

Na Bravo, direkt heißt es also sich zu beweisen, alle Augen sind auf uns gerichtet. Zwei blonde Mädels, 4 lange Stangen, ein 3-Kammern-Zelt, eine Reihe krummer Heringe und ein Gummihammer. Nachdem sich kein einziger Hering in den Boden hämmern lässt und ich mich bereits etwas peinlich berührt fühle, wechseln wir die Seite der Wiese und tadaaaa… das Zelt steht im nu, kein Problem für uns :). 

 

 

Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteilen aufgeteilt: Dorf, Bad, Böhl und Ording. Wir lernen nur die ersten beiden kennen. 

Wir fahren ins Dorf, das Täglich dort bietet glutenfreie Brötchen zum Frühstück. Ein Handcraft-Markt und viele Boutiquen laden zum Bummeln ein. Für einen Tagessatz von 3€ kommt man überall in Sankt Peter-Ording an den Strand. Mit diesem Ticket lässt sich aber auch der Stadtbus nutzen. Dieser fährt uns zum Ortsteil Bad, dorthin wo wohl die meisten Touristen zusammenkommen. Ziemlich schnell wissen wir auch warum: Stefanie Heinzmann hat hier am heutigen Abend ihren großen Auftritt :). 

Wir laufen die Promenade entlang und bis vorne ans Wasser, vergeht gefühlt eine halbe Ewigkeit. Diese endlosen Weiten sind hier wirklich verrückt und mir in der Form noch nicht einmal von den Niederlanden bekannt. Überall die hübschen Strandkörbe und im Sand tobende Kinder.

Beim Italiener Da Vinci gibt es glutenfreie Pizzen, genau das richtige Abendessen für heute!

Und dann wird die Lichterkette am Zelt angeknipst und wir gehen über zum gemütlichen Teil und einem Glas Wein :). 

 



Tag 2:

Sankt Peter-Ording - Westerhever Leuchtturm = 14 km, 15 Minuten

Die erste Nacht im Zelt hat wunderbar gut getan. Heute besuchen wir unsere Freunde, die Schafe, am Westerhever Leuchtturm. Mit dem Auto fahren wir bis zu einem gekennzeichneten Parkplatz und von dort geht ein gepflasterter Fußweg zum Leuchtturm. Die Schafe weiden auf den Wiesen drumherum, scheinen aber bereits so an die Menschen gewöhnt zu sein, dass sie fast zutraulich scheinen. Sie lassen sich fotografieren und teilweise sogar streicheln. Ein nettes Ausflugsziel in Sankt Peter-Ordings Nähe. 

Am Nachmittag lohnt definitiv der Besuch im gemütlichen Dorfcafé von SPO, welches eine große Auswahl an glutenfreien Torten bietet, bei welcher die Entscheidung schwer fällt. Meine Wahl, Eiderstedtereierlikör, war in jedem Fall die Richtige!


Tag 3:

Sankt Peter-Ordning - Ribe = 150 km, 2 Stunden 15 Minuten

Heute ist es soweit. Wir fahren über die Grenze nach

Dänemark. Die ersten dänischen Eindrücke beginnen in Ribe, der ältesten Stadt des Landes. Bereits am Parkplatz vor der Stadt ist zu erkennen, dass man hier vermutlich noch auf mehr Deutsche Touristen als auf dänische Einwohner trifft…aber wie immer gehört man halt auch selbst dazu.

Das Wetter ist wechselhaft, einzelne Regentropfen kullern

über die alten Kopfsteinpflaster. Die Ribe Domkirche ist definitiv das Herz der Stadt. Um dieser tummeln sich die Menschen, die Cafés , die Lädchen. In einem kleinen Hinterhof trinken wir einen Cappuccino. Dieser ist hier, haltet euch fest, auch mit Lakritz- Geschmack zu bestellen. Aber noch war nicht der richtige Zeitpunkt für Experimente. Es ist warm genug, um draußen zu sitzen, aber drinnen trotzt das Café nur so von Gemütlichkeit. 

Hygge? Ist es das, wovon man immer liest? Diese gemütliche, willkommene, herzliche Atmosphäre? Jaaa…genau das ist hier zu finden. Wie schön, wir sind angekommen. Dieses Wort wird mich die nächsten Tage noch häufig begleiten.

Ribe - Blavand = 65 km, 55 Minuten

In Blavand parken wir neben einer Bäckerei. Noch auf der

Hinfahrt unterhielt ich mich mit meiner Freundin darüber, wie toll es doch wäre eine glutenfreie Zimtschnecke zu finden, das typisch skandinavische Gebäck. Und siehe da, viele Bäckereien bieten in Dänemark glutenfreie Backware (Brot, Brötchen und Kuchen) tiefgefroren an. Sie werden nicht in der Bäckerei selbst produziert, dort aber verkauft. Und so kann man als Zöli in Dänemark wie früher ganz normal in eine Bäckerei einkehren :):

In der Blavand Bageri also kaufe ich mir eine glutenfreie Zimtschnecke, wow…ich lasse sie auftauen um zu sehen ob sie wohl auch ohne Backofen verzehrbar ist. Es funktioniert.

In der Einkaufsstraße reiht sich ein Souvenirgeschäft ans

nächste, doch läuft man durch diese hindurch Richtung Strand, kehrt schon bald wieder die Ruhe ein und die Menschenmassen verlaufen sich. Wir laufen am Strand bis zum Leuchtturm, ein viereckiges, weißes Gebäude. Der Strand ist weiß, unglaublich weich und schier unendlich breit. Hier lassen Jung und Alt Drachen steigen, der Wind ist hierfür perfekt.

In meinem mittlerweile sieben Jahre glutenfreien Leben habe ich den Hotdog tatsächlich nur selten vermisst. Aber ich muss gestehen, hier wäre ich gerne schwach geworden. Die Dänen scheinen ihre Hotdog-Buden an jeder Ecke zu vergöttern, sie stehen nie leer und das Resultat, die belegte Wurst mit Röstzwiebeln, Senfgurke und Hamburgersoße, kann sich wahrlich blicken lassen.

Blavand - Hvide Sande = 63 km, 1 Stunde

Zurück zum Auto setzen wir den Weg weiter fort, Hvide Sande zum Ziel.

Wir melden uns auf dem Norre-Lyngvig Camping an. Erst ganz zum Ende fällt mir auf, die Anzahl der Nächte gar nicht angegeben zu haben. `Wir werden sehen, wie lang sie bleiben, wenn sie sich abmelden, dann verlassen sie uns, wenn wir nichts von ihnen hören, dann bleiben sie noch.´ Hach, das Leben kann manchmal so einfach sein. Ein Campingplatz so riesig wie ich ihn noch nie gesehen habe, mitten in den Dünen gelegen, freie Platzwahl…genau das richtige für entscheidungsfreudige Frauen wie uns :P.

Nach einer kleinen Reise über den Platz (jeder Camper hat unser Auto sicher mindestens schon einmal gesehen) fanden wir ihn dann schließlich doch: UNSEREN Platz. Mitten in einer Nische, direkt an der Düne gelegen und nahe am Strom- und Frischwasserspot. Genial. Und das Beste: Wir haben den direkten Blick auf den Leuchtturm.

Dort werden wir unser Zelt aufschlagen und sind ganz begeistert von dem blauen Himmel der sich zeigt. Es ist ein wohliges Gefühl,

das Zelt im trockenen aufzubauen, danach kann kommen was wolle. 

Der Aufbau klappt nun beim zweiten Mal gewiss noch etwas zügiger, es hat sich schon etwas Routine eingespielt, ruck zuck steht das Zelt, der Inhalt des Zeltes ist übersichtlich sortiert und der Topf steht auf dem Herd. Nudeln mit Pesto, Parmesan, Spiegelei, Wein und Eierlikör. Wie eine Freundin sagt: 5-Sterne Essen deluxe.

Im Dunkeln sieht der Leuchtturm noch toller aus, er dreht seine Runden und hat irgendwie eine beruhigende Wirkung auf mich.

Es folgt eine nasse, sehr nasse Nacht…doch das Zelt hält sein Versprechen.


Tag 4:

Wenn man in der Nacht immer wieder vom trommelnden Regen geweckt wird, kann man es am nächsten Morgen kaum glauben, wenn das Zelt umhüllt vom Sonnenschein ist. Herrlich, genau mein Wetter, die Sonne brennt, die frische Briese lässt es aber so angenehm erscheinen, dass Shirt und leichte Hose genau passend sind.

Heute wollen wir gucken, wo wir genau gelandet sind in Mitteljüttland. Nach Hvide Sande sind es von unserem Campingplatz etwa 6km. Wir laufen am Strand entlang, der auch mitten in den Sommerferien fast schon einsam vor uns liegt. Die Meeresluft, die Möwen am Himmel, viele Kieselsteine und wir. Mit der Flut kommt dann richtig Leben auf, die Wellen türmen sich auf. 

Wir kommen am Hafen aus. Für die Größe des Städtchens ein recht großer Hafen, er ist aktiv. Vom Café Marina starten Ausflugsschiffe zu Kutterfahrten. Wir bleiben an Land, beobachten das Treiben und ich esse im zuvor genannten Restaurant einen fantastischen glutenfreien Burger. Der Marine Burger mit Bacon, Cheddar und Knoblauchmayonnaise ist wärmstens zu empfehlen :).

Mit einem Cider aus der Dose geht es zurück in die Dünen, zu unserem Zeltplatz! Cider, mein Bierersatz, gibt es in Dänemark überall zu kaufen und wird auch in den Restaurants angeboten. 


Tag 5:

Hvide Sande - Norre Vorupor = 135 km, 1 Stunde 50 Minuten

Na herzlichen Glückwunsch…Abreisetag aus Hvide Sande und es schüttet wie aus Eimern. Wir packen zunächst das Innenleben des Zeltes

zusammen, frühstücken im Auto und können beobachten wie die Tropfen zunehmend etwas kleiner werden. Dank des starken Windes ist das Zelt nach einer kurzen Regenpause bereits schon fast trocken. Perfekt! Nach einer Dusche geht es weiter in den hohen

Norden. Zunächst wirkt es als würden das schlechte Wetter uns die gesamte Autofahrt begleiten Wollen.

Es kam uns ein McDonalds in die Quere, ursprünglich mit 11 Uhr noch etwas früh für einen solchen Snack, aber ich hatte gehört, dass es hier in Dänemark glutenfreie Burger geben sollte. Na, wir hatten früh gefrühstückt, da ist ein kleiner Cheeseburger doch gut machbar. 

 

Im Nationalpark Thy machen wir Halt in Norre Vorupor, ein

Stopp der sich immer lohnt. Hier stehen alte, bunte Fischerboote an Land und dienen als herrliches Fotografieobjekt. In Verbindung mit den fast schwarzen

Wolken sieht es irgendwie bedrohlich aus. Die Blitze werden immer deutlicher, der Donner um uns herum immer lauter.

 

Norre Vorupor - Lokken = 118 km, 1 Stunde 35 Minuten 

In Lokken stehen viele kleine weiße Strandhäuschen am

Wasser. Das Dorf selbst ist wie ich finde weniger aufregend, dient aber gegebenenfalls für eine kleine Kaffeepause.


Lokken - Rubjerg Knude Fyr = 14 km, 25 Minuten 

Was in keinem Fall verpasst werden darf ist der Leuchtturm

Rubjerg Knude Fyr. Er liegt zwischen den Dörfern Lonstrup und Lokken. 1899 begann der Bau des Leuchtturms, durch Sandstürme und die Erosion verkürzte sich die Distanz bis

zum Wasser Jahr für Jahr. Nachdem er seinen eigentlichen Dienst bereits vor Jahren aufgeben musste, wird der Leuchtturm in diesem Jahr (2019) tatsächlich komplett versetzt.

 

In Lonstrup locken kleine Boutiquen und Galerien, ein

friedliches, schnuckeliges Dörfchen.


Rubjerg Knude Fyr - Skagen = 70 km, 1 Stunde 15 Minuten 

Und dann geht es hoch in die äußerste Spitze des Landes. Auf dem Campingplatz Grenen Strand schlagen wir unser Zelt direkt vor der Düne auf. Nur etwa 100m trennen uns vom Wasser und mit dem Meeresrauschen lässt sich doch wunderbar schlafen. Ich kann es nur immer wieder sagen, zelten ist einfach nur toll.


Tag 6:

Noch bei wolkenlosen Himmel leihen wir uns Fahrräder aus, um den rauen Norden zu erkunden. Wir schaffen es bis zum Leuchtturm, der keinen Kilometer von uns entfernt ist, bis in windeseile ein pechschwarzer Himmel auf uns zukommt. Wir passen uns also den Gegebenheiten an und genießen erst einmal etwas Hygge im süßen Café am Leuchtturm. Bilderrahmen und Postkarten, alles in

creme- und mintfarben gehalten. Passend zum Kaffee beginnt es wie aus Kübeln zu schütten. Die Menschen um mich herum wärmen sich bei einem Tee oder einer heißen Suppe.

Dafür haben wir den restlichen Tag hingegen der Wettervorhersage wahrlich Glück, Sonnenschein und nur ganz vereinzelte Wolken. Neben den vielen Regenschauern vergesse ich nämlich schnell die trockenen und warmen Momente zu benennen :).

Wir radeln nach Gammel-Skagen. Aus dem damaligen Fischerdörfchen sind aufgrund der Sandstürme einige auf die ruhigere Ostseeseite gezogen. Heute wirkt es etwas verschlafen, aber fein und schick. Die Häuser, die alle im selben Stil gebaut sind, bringen eine ausgeglichene Atmosphäre in das Örtchen. Die Häuser mit gelber Fassade und hellroten Dächern stehen in Reih und Glied nebeneinander. Am Wasser, wo sich auch ein Parkplatz befindet, kann man sich im Kiosk mit Snacks und Drinks versorgen und den Blick auf den Strand genießen.

Die versandetet Kirche hatte ich mir ursprünglich etwas anders vorgestellt. Auch sie hat unter den Sandstürmen leiden müssen. Nur noch der Kirchturm ist vom gesamten Gebäude stehen geblieben. 

In Skagen erwartet uns eine lange Einkaufsstraße zum Bummeln. Die Stadt ist gut besucht, fast überlaufen, verliert dennoch nicht an Charme. Der Hafen ist gut beschäftigt. Jeder in Dänemark scheint neben Hotdogs Softeis mit Kakaopulver zu essen. Ich gönne mir also für umgerechnet stolze 5€ ein kleines Softeis. Sehr lecker, aber vollkommen ausreichend um den Zuckerbedarf für die nächsten Stunden zu decken.

Am Abend gibt es dann eine deftige und gesundere Gemüse-Reispfanne. Viele Campingplätze sind im Übrigen mit Küchen ausgestattet,

sodass es nicht zwingend erforderlich ist eigene Platten und Gasherde mitzubringen.


Tag 7:

Zu Fuß geht es bereits am frühen Morgen vom Campingplatz am Strand entlang nach Grenen. Grenen ist der nördlichste Punkt Dänemarks. Ganz oben an der Landspitze lässt sich beobachten wie Ost- und Nordsee sich küssen, wie die beiden Meere aufeinander zugehen, die Wellen sich von links und von rechts kreuzen. Hosen hochkrempeln und rein ins Vergnügen, die Kräfte der Natur sollten allerdings nicht unterschätzt werden. 

Wenn man mit dem Auto kommt, steht ein großer Parkplatz bereit, der erste Parkplatz in Dänemark, bei dem ich beobachten konnte, dass Parkgebühren verlangt werden. Von hier aus trennt dich nur noch ein etwa 20 minütiger Spaziergang durch den Sand bis zur Spitze. Alternativ steht der Sandormen bereit, ein roter Wagen der bereits seit über 50 Jahre gewissenhafte Dinste leistet und der dich direkt bis zum Wasser fährt.

Skagen - Hjorring = 58 km, 50 Minuten 

In Hjorring besuchen wir Happie- Café og Butik, wo ich mir einen Orangen-Mandelkuchen und einen heißen Cappuccino bestelle. Ganz nach dem Motto ´Kuchen hat nur wenig Vitamine, deshalb muss man viel davon essen´ geht es mir hier richtig gut :).

Hjorring - Tornby = 15 km, 17 Minuten 

Einen kurzen Halt machen wir in Tornby. Hier ist das Befahren des Strandes mit dem Auto erlaubt. Zunächst mag dies auf jeden Fall etwas merkwürdig sein und die Atmosphäre mit den vielen Fahrzeugen nicht so gemütlich wie gewohnt, aber für einen Strandtag mit der gesamten Familie erspart der Ort viel Geschleppe und Organisation. 

Tornby - Hirtshals = 6 km, 10 Minuten 

Wir besuchen Hirtshals, eine weitere Hafenstadt Dänemarks. Von hier aus verlassen Fähren das Land um Ziele in Norwegen zu erreichen. 

Die Innenstadt bietet ein paar Lädchen und Boutiquen zum Bummeln und im derzeitigen Sommerschlussverkauf sind die Preise für Kleidung fast den deutschen Preisen angepasst. 

Hirtshals - Skagen = 49 km, 40 Minuten 

Die heutige Nacht ist unsere letzte im Zelt. Von vornherein haben wir insbesondere für die letzte Nacht um gutes Wetter gebeten, um all die Utensilien fürs Campen trocken nach Hause zu bringen, aber Petrus hatte Anderes vor. Am Abend haben wir alles, was wir bereits ins Auto packen konnten, trocken verstaut. Ab 21 Uhr folgt heftiger Sturm, bis dieser dann ab 1 Uhr in wilden Starkregen überging. Um 4 Uhr in der Nacht besuchte uns ein Krebs (na klar, fühl dich wie zu Hause) und um 7 Uhr schwimmt dann wirklich das gesamte Innenzelt.

Aber auch damit muss man rechnen, wenn man in Skandinavien mit dem Zelt unterwegs ist und wir versuchen es mit einem humorvollen Auge zu betrachten, ohne die Arbeit die im Anschluss zu Hause ruft im Fokus zu sehen. 


Tag 8:

Skagen - Aarhus = 230 km, 2 Stunden 20 Minuten 

Ein letzter Tag erwartet uns in Aarhus, Dänemarks zweitgrößte Stadt. Die Stadt steht auch weiterhin im Schatten der Hauptstadt, vor allem aber kulturell scheint sie viel anzubieten. Wir lassen es hier ganz gemütlich angehen, bei einem Stadtspaziergang lassen wir den Urlaub nochmal etwas Revue passieren. Hier schlafen wir in einem Airbnb. Und dann geht es tatsächlich schon wieder heimwärts. 

Aarhus - Bocholt = 700 km, 7 Stunden


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Fazit

Dänemark ist ein sehr familiäres, naturverbundenes Land. Diese Weiten überall, viel Landwirtschaft und Vieh. In den Tagen, die ich Dänemark bereiste, hat das Land definitiv genügend Regen abbekommen, um saftig grün zu sein. Klar, das Wetter hier in Skandinavien ist unsicher, die Extreme von schwarzen Wolken zu Sonnenschein wechseln häufig. Dennoch ist das Land urig gemütlich, die Einwohner entspannt und die Campingplätze bestens ausgestattet. 

Glutenfreie Ernährung ist hier gut machbar, jeder Supermarkt scheint gut ausgestattet und die Restaurants und Cafés bieten einiges an, wenn man die Augen offen hält. 

Die Straßen sind für Autofahrer zumeist mit 80 kmh begrenzt, was mich immer mal wieder auf die Palme brachte, aber auch das scheint für die Gemütlichkeit des Landes zu sprechen. Überall lässt sich problemlos mit Girocard oder Mastercard zahlen, Bargeld wird höchstens an dem ein oder anderen Hotdog-Stand benötigt, der von mir so oder so nicht aufgesucht werden konnte :). 

Die Dünen und Strände sind herrlich breit, für alle die ein Stück Einsamkeit genießen, sind hier genau richtig. 

Hygge soweit das Auge reicht.